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Gibson Custom Shop '65 Firebird V (Kloppmann)
Custom Shop '65 Firebird V Reverse · Burgundy · Kloppmann Pickups
| Modell | Gibson Custom Shop '65 Firebird V |
|---|---|
| Bauart | Reverse Firebird · Neck-through |
| Finish | Burgundy |
| Tonabnehmer | Kloppmann (Upgrade) |
| Hardware | Maestro Vibrola |
| Body | Mahagoni mit durchgehendem Halsblock |
| Herkunft | Gibson Custom Shop, USA |
Die Firebird ist der große Außenseiter im Gibson-Katalog, und genau das macht sie so interessant. Entworfen wurde sie Anfang der 60er von Ray Dietrich, einem Automobildesigner, und man sieht es dem Instrument bis heute an. Diese Silhouette hat nichts mit klassischem Gitarrenbau zu tun, sie sieht aus wie ein Entwurf aus der Detroiter Karosserieschmiede, und sie polarisiert seit über sechzig Jahren.
Was die Firebird aber wirklich besonders macht, steckt unter der Oberfläche: die Neck-through-Konstruktion. Statt einen Hals an einen Korpus zu leimen, läuft hier ein durchgehender Mahagoniblock vom Kopf bis zum Ende des Korpus, an den seitlich die Flügel angesetzt werden. Das Ergebnis ist ein Sustain, das schlicht anders funktioniert als bei einer konventionell gebauten Gitarre, und ein sehr direktes, fokussiertes Schwingverhalten.
Dieses Custom-Shop-Exemplar kommt im edlen Burgundy, einer der schönsten und seltensten Farben, die Gibson je auf eine Firebird gelegt hat. Sowas ist nur mit viel Geduld und Mühe zu finden.
Die originalen Mini-Humbucker wurden gegen Pickups von Kloppmann getauscht, und wer diesen Namen kennt, weiß, was das bedeutet. Die Manufaktur aus dem Odenwald gilt unter Kennern als eine der besten Adressen für handgewickelte Tonabnehmer überhaupt, und der Unterschied ist deutlich hörbar. Der typische Firebird-Charakter bleibt vollständig erhalten, dieser drahtige, singende Ton mit den klaren Höhen und dem straffen Bassfundament, wird aber deutlich feiner aufgelöst. Jede Note steht sauber im Raum, auch in komplexeren Akkorden.
Klanglich liegt die Firebird irgendwo zwischen den Welten. Sie hat mehr Biss und Definition als eine Les Paul, dabei aber deutlich mehr Fleisch als eine Single-Coil-Gitarre. Für Slide-Spieler ist sie ohnehin eine Offenbarung, und im Rockkontext setzt sie sich mühelos durch, ohne den Mix zuzukleistern.
Ein markantes Instrument mit echter Bühnenpräsenz aus Ede's Private Stock.
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